MAURO FIORESE

Seine italienische Leichtigkeit, seine Bereitschaft spielerisch in den Diskurs einzutreten, lassen die Auseinandersetzung mit der Liebe zu einem „schwebenden Verfahren“ werden.

CHRISTIAN ZOTT

Ein Mann macht sich auf eine 5000 Kilometer lange Reise zu Fuß. Freiwillig. Es ist kein Ausstieg, sondern ein Einstieg in eine vertraute Fremde und dann kommen die Gedanken …

Mindmap der Liebe

Roman von Christian Zott mit Fotografien von Mauro Fiorese
Hardcover, 15,5 x 15,5 cm, 156 Seiten mit 46 Farbfotografien und 2 s/w-Portraits
Deutsch
ISBN 978-3-9816447-0-8
Englisch
ISBN 978-3-9816447-2-2
Italienisch
ISBN 978-3-9816447-1-5
Erste Auflage 2014
€ 19,90 inkl. MwSt.


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deutsch ISBN 9783981644708
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englisch ISBN 9783981644722
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italienisch ISBN 9783981644715
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Mindmap der Liebe (Fotoband)

Gehen, um anzukommen. Der Münchner Unternehmer Christian Zott macht sich auf eine 5000 Kilometer lange Reise: zu Fuß, fast 40 Kilometer am Tag, durch den Süden Europas vom westlichsten Punkt in Portugal bis zur östlichen Grenze am Bosporus. Das Buch, das während der Wanderung entsteht, ist eine ungewöhnliche Reflexion über die Formen der Liebe in unserer Zeit.

In der „Mindmap der Liebe“ führt Christian Zott seine Leser durch eine universale Liebesgeschichte vom Zauber der ersten Nacht bis zur tiefen, innigen Liebe – oder bis zu Verzweiflung, Hass und Gewalt. Das Besondere dabei: Die Leser können das Schicksal der beiden Hauptfiguren Romeo und Julia selbst bestimmen. Nach vielen der einzelnen Episoden gibt es Wendepunkte, an denen der Leser entscheidet, wie die Geschichte weitergeht. So entsteht ein origineller Roman als facettenreiches Kaleidoskop der Liebe in elf verschiedenen Variationen.

Mindmap nennen Psychologen oder Manager eine kognitive Technik, die dabei hilft, Gedankengänge zu ordnen und zu veranschaulichen. Christian Zott nutzt die Methode, um dem Phänomen Liebe tiefer auf den Grund zu gehen. Sein Roman „Mindmap der Liebe“ besteht aus 21 Kapiteln in Form pointierter, in sich abgeschlossener Kurzgeschichten. Sie spielen an unterschiedlichen Orten – meist europäische Metropolen, aber auch Schauplätze in der Natur –, die nie konkret benannt, doch immer eindeutig identifizierbar sind.

Der zweite Teil des Buches ist der Fotografie gewidmet. Einerseits sind das die Reisefotografien von Christian Zott, die auf einem Grundgefühl suchender Beobachtung beruhen; ihre Basis ist die Bewegung, die Spontaneität, das empfundene Erlebnis, der neue Tag. So entsteht eine Bildsprache, die einzelne Motive einer Empfindung zuordnet, vom ersten Verliebtsein über die romantische Verbindung bis zu den Abgründen der Liebe und zur Einsamkeit. Ganz anders hat der italienische Fotokünstler Mauro Fiorese das Thema interpretiert. Während die Reisefotografien von Christian Zott spontane Signaturen des Augenblicks sind, nähert sich Mauro Fiorese dem Thema mit subtilen fotografischen Inszenierungen, die meist Paare verschiedenster Konstellationen zeigen. Durch seine spielerische und doch tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Sujet ergibt sich ein spannungsreicher Kontrast der fotografischen Darstellungsmöglichkeiten.

Auf diese Weise entsteht ein Art Kompendium der vielen Erscheinungsformen der Liebe mit den schönsten und hässlichsten, den aufrichtigsten und niedrigsten, den animalischsten und zartesten Affekten. Das Reisen selbst wird in diesem Buch zur großen Metapher für die Liebe. Auf seinem Weg entlang der Küsten Europas begegnete Christian Zott vielen „Suchenden und Liebenden“. Ihnen ist dieses Buch gewidmet.